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Susanne Stegemann

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Kunst und Kultur / Freischaffende

Soforthilfe

Die Landesregierung NRW unterstützt freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden.

Diese Unterstützung soll lt. Landesregierung bis zur Einführung eines großen Rettungsschirmes in Land und Bund greifen. Voraussetzung für die Gewährung der Soforthilfe ist die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (KSK).

Mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 27 Millionen Euro wird das mit ursprünglich 5 Mio. Euro ausgestattete und nach kurzer Zeit ausgeschöpfte Sonderförderprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft ausgeweitet. Das Mitte März aufgelegte Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Kultur- und Wissenschaft (MKW) wird auf 32 Millionen Euro aufgestockt.

Antragsberechtigte, die bereits einen Antrag gestellt haben aber bislang aufgrund der Mittelbegrenzung auf fünf Millionen Euro nicht zum Zuge gekommen sind, erhalten unter Nachweis ihrer künstlerischen Tätigkeit (Mitgliedschaft in Künstlersozialkasse oder anderem Künstlerbund) den finanziellen Zuschuss für ihren Lebensunterhalt für die Monate März und April, vorausgesetzt, sie haben im März und April keine Leistungen aus dem MKW-Programm, der NRW-Soforthilfe 2020 oder der Grundsicherung bezogen.

Neue Anträge sind nicht möglich. Diese Infos können in den aktualisierten FAQs auf der Soforthilfeseite nachgelesen werden:
https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Weitere Informationen unter
https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

 

Anpassung in den regulären Förderverfahren

Neben der Soforthilfe schaffen Anpassungen in den regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und –akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Die bereits bewilligten bzw. derzeit noch in Prüfung befindlichen Förderungen (Stichtag: 15. März 2020) im Gesamtvolumen von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden zwei-Monats-Fristen gelockert werden. Antragsfrist war der 31. Mai 2020.

Hier geht des direkt zum Antragsformular:
https://soforthilfe-corona.nrw.de

 

Förderaufruf "Kultur- und kreativwirtschaftliche Geschäftsmodelle und Pionierlösungen"; Frist: 11. August 2020

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) startete am 22.6.2020 einen Förderaufruf für kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen. Damit geht das neue Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) in die nächste Runde. Zu den Maßnahmen für eine Stärkung der Innovationstätigkeit der Zielgruppen in der Corona-Krise gehört eine Aufstockung des Budgets des stark nachgefragten IGP von rund 25 Mio. Euro auf rund 35 Mio. Euro. Im Fokus des aktuellen Förderaufrufs stehen unter anderem neue Konzepte aus dem Design-, Mode- und Architekturbereich sowie der Kunst, aus dem musik-, rundfunk- und filmwirtschaftlichen Bereich sowie neue Ideen für die Publizistik, den Werbemarkt, den Buchmarkt und den Games-Bereich.

Startups, Mittelständler und Kleinstunternehmen sowie Selbstständige können bis zum 11. August 2020 (15:00 Uhr) Skizzen im Teilnahmewettbewerb einreichen.

Infos zur Antragstellung:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Innovation/IGP/igp-mitmachen.html

Förderrichtlinie:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/I/igp-aenderung-foerderrichtlinie.html

 

Förderlinie "Digitale Performance"

Als Reaktion auf die Corona-Pandemie erweitert das NRW Kultursekretariat seine Förderlinie „Digitale Performance“ um Online-Formate: Ab sofort werden auch theatrale Performances im Netz gefördert. Künstler*innen und Kulturschaffende können jetzt finanzielle Mittel nicht nur für Projekte beantragen, die digitale Narrative und Technologie verbinden - sondern auch für solche, die ausschließlich im Internet stattfinden sollen. Außerdem ist eine Ausschreibung von Fördermitteln für Konzepte zu Online-Performances in Planung.
https://www.nrw-kultur.de/de/programme/digitale_performance/news/foerderlinie_digitale_performance_erweitert/#/

 

Bundesprogramm "Neustart"

Wegen der Corona-Pandemie öffnen Museen und Kultureinrichtungen in ganz Deutschland erst langsam wieder. Voraussetzungen für ihre Wiedereröffnung sind geeignete Schutzmaßnahmen für Besucher und Personal sowie eine gute Besuchersteuerung. Kleinere und mittlere Einrichtungen werden dabei durch das neue Bundesprogramm "Neustart" unterstützt. Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten sowie Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen, soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser.
https://www.soziokultur.de/pressemitteilung-zum-investitionsprogramm-neustart-sofortprogramm-fuer-corona-bedingte-investitionen-in-kultureinrichtungen/

Honorarzahlungen für Engagements

Die Bundesregierung ermöglicht ab sofort Kulturinstitutionen, Honorare für Engagements zu zahlen, die wegen der Coronakrise abgesagt wurden. Die Regelung gilt für Kultureinrichtungen und Projekte, die vom Bund gefördert werden. Sie sieht vor, dass ausgefallene Engagements von freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern auch dann vergütet werden können, wenn es keine entsprechende vertragliche Regelung über Ausfallhonorare gibt. Voraussetzung ist, dass das Engagement bis zum Stichtag 15. März 2020 vereinbart wurde. Wenn für die Veranstaltung eine Gage unter 1.000 Euro vorgesehen war, kann ein Ausfallhonorar von bis zu 60 Prozent des Nettoentgelts zuwendungsrechtlich anerkannt werden. Bei Gagen über 1.000 Euro können die Künstlerinnen und Künstler maximal 40 Prozent des Nettoentgelts erhalten; die Obergrenze des Ausfallhonorars liegt bei 2.500 Euro.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bund-ermoeglicht-ausfallhonorare-in-der-corona-krise-gruetters-alle-moeglichkeiten-ausschoepfen--1749266

Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) zahlt als Notmaßnahme für ihre freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler 250 Euro für die Ausfälle von Konzerten und Produktionen, damit diese zumindest einen finanziellen Spielraum für das Nötigste haben. 
https://www.gvl.de/

Informationen und ein entsprechendes Formular finden sich auf der Website der GVL. Anträge werden ausschließlich per Mail entgegengenommen: 
coronahilfe@gvl.de.

 

GEMA-Ausschüttung / Soforthilfe

Mitglieder der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA), also in erster Linie Texter, Komponisten oder Performer, können eine Vorauszahlung auf ihre künftigen Ausschüttungen beantragen. Dabei ist es auch möglich, jetzt noch der GEMA beizutreten, wenn man noch kein Mitglied ist.

Die Anträge können online gestellt werden.
https://www.gema.de/musikurheber/nothilfe-programm-fuer-gema-mitglieder/

Mit dem “Corona-Hilfsfonds” bietet die GEMA dieser Gruppe zudem bis zu 5000 Euro Soforthilfe an.

 

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