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Betriebliche Altersvorsorge: Sparmodell, Kostenfalle oder Mitarbeitermotivationsinstrument? WFG: Informationsveranstaltung für Mittelständler Herne, 15. September 2011 „Da lassen wir lieber die Finger weg!“ Wenn es um betriebliche Altersvorsorge im Unternehmen geht, haben vor allem kleine und mittlere Unternehmen Angst, Fehler zu machen – Fehler, die bei dem komplexen Thema vielleicht gar nicht sofort, sondern erst später finanziell zu Buche schlagen könnten. Nur etwa die Hälfte der Unternehmen im Mittelstand bietet ihren Beschäftigten eine Altersvorsorge an – bei den Großunternehmen sind es rund 98 Prozent. Dabei hat seit fast 10 Jahren jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch darauf, Teile seines Gehalts steuerbegünstigt in betriebliche Altersvorsorge (baV) umzuwandeln; mehr als 17 Millionen Beschäftigte in Deutschland verfügen bereits über eine betriebliche Altersvorsorge. Einer Umfrage zufolge fühlen sich jedoch kleine und mittlere Unternehmen über die zahlreichen Alternativen der Altersvorsorge schlecht informiert. „Für Mittelständler ist es vor allem wichtig zu wissen, welche Fehler man machen und wie man sie vermeiden kann. Dies ist in erster Linie eine Frage der Beratung und der Information“, erklärt Dr. Joachim Grollmann, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne (WFG).
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