Dr. Evelyn Stober
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Veranstaltungen
fon: 0 23 23. 9 25 1 14
stober@wfg-herne.de
Drucken E-Mail

 00_news_12-01-18_fotolia_4694616_subscription_l.jpg

 

ÖKOPROFIT-Betriebe: Vorreiter beim Klimaschutz

Erneut sehr positive Abschlussbilanz, auch für die Herner Teilnehmer

Gelsenkirchen / Herne, 20. Januar 2012

Das erste interkommunale Ökoprofit-Projekt der Städte Gelsenkirchen, Gladbeck und Herne mit Beteiligung der InnovationCity Bottrop ist erfolgreich zu Ende gegangen. Dr. Baues, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Vertreter der vier Städte würdigten in einer Feierstunde im Wissenschaftspark Gelsenkirchen das Engagement für mehr betrieblichen Umweltschutz.

An ÖKOPROFIT Interkommunal 2011 nahmen 14 Betriebe erstmalig, drei weitere Betriebe zum wiederholten Male teil. Die Betriebe stammen aus Branchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Von einer Einrichtung der Caritas über eine Feuerverzinkerei und eine Freizeiteinrichtung bis hin zum Sportverein Schalke 04. Aus Herne waren drei Unternehmen dabei: Deutsche Benkert GmbH & Co. KG, Fleischhauer Datenträger GmbH und Entsorgung Herne.

So unterschiedlich die Unternehmen auch sein mögen, ein gemeinsames Ziel eint sie alle: Sie möchten nicht nur über Ressourceneffizienz und damit über Klima- und Umweltschutz reden, sondern selbst ihren Beitrag hierzu leisten.

Dass die Unternehmen durch dieses Engagement nicht nur etwas für den Umweltschutz, sondern letztlich auch für ihre Betriebskasse leisten, wurde im Rahmen der Veranstaltung eindrucksvoll dargestellt:

Die Bilanz der 17 Teilnehmer fiel bei einer Feierstunde zum Abschluss des Projektes durchweg positiv aus: Über 100 erfolgreich umgesetzte Ideen für mehr Umweltschutz im Betrieb und jährliche Einsparungen von 416.000 € sind zu vermelden! Durch die Reduzierung des Energieverbrauchs um 2,6 Millionen kWh wird der CO2-Ausstoß der Unternehmen um 1.300 t pro Jahr reduziert. Weiterhin werden ca. 73 t Abfall und 5.200 m³ Abwasser vermieden.

Wie diese Erfolge im Einzelnen erreicht werden? Einige Beispiele hierzu: So spart zum Beispiel die HUBER Packaging Group GmbH, Bottrop, durch eine Verbesserung des Materialeinsatzes stolze 35.000 € an Materialkosten ein. Die Bridon International GmbH, Gelsenkirchen, wird ihre Hallenbeleuchtung modernisieren und damit ebenfalls ca. 35.000 € einsparen. Dass die Unternehmen auch vor „kleineren“ Maßnahmen nicht zurückschrecken, beweist u.a. die Deutsche Benkert GmbH & Co. KG, Herne. Dort hat man sich mit dem Papierverbrauch auseinandergesetzt und spart nun durch eine Umstellung von Auftragsunterlagen fast 3.000 € Papier- und Folgekosten ein! Neben den beherrschenden Themen Energie- und Materialeinsparungen gibt es verschiedene Maßnahmen auch in den Bereichen Abfall und Wasser. So sparen z.B. die Caritaswerkstätten in Gladbeck durch eine bessere Abfalltrennung fast 5.000 € jährlich an Entsorgungskosten ein.

Möglich wird dies alles durch das Projekt ÖKOPROFIT und das Engagement der Betriebe! Das Umwelt- und Klimaschutzprojekt ÖKOPROFIT zeigt Betrieben, wie sie Energie sparen, Abfall vermeiden und weitere Einsparpotenziale nutzen können. Da weniger Energie auch weniger Kosten und weniger Kohlendioxid bedeutet, haben alle etwas von diesem Programm, das von der in Hamm ansässigen B.A.U.M. Consult betreut wird: die Betriebe selbst, die beteiligten Städte und Regionen, die dort lebenden Menschen - und eben die Umwelt.

Als sichtbare Anerkennung für dieses Engagement erhielten die Teilnehmer heute die Auszeichnung zum „ÖKOPROFIT Betrieb 20011“.

Unterstützt wird das Projekt vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt,  Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mehr