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Herne, 22. Januar 2010
Neue Netzwerk-Initiative startet
WFG Herne: Teil des Netzwerks In|Die RegionRuhr
Die fünf Wirtschaftsförderungen, die Handwerkskammer sowie die drei Industrie- und Handelskammern für Bochum, Dortmund, Hagen, Herne und des Ennepe-Ruhr Kreises haben sich in einer neuen Netzwerk-Initiative zusammengeschlossen: Das Netzwerk „In|Die RegionRuhr“ verbindet gezielt die regionalen Potenziale von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Produktions-/ Dienstleistungsverbund miteinander. Mit dem Bewilligungsbescheid aus Düsseldorf kann nun die Initiative starten.
„Nach den guten Erfahrungen, die wir mit dem Verbundprojekt last mile logistik netzwerk machen, erwarten wir auch von der neuen Initiative Vorteile für die Partner, aber auch für die Region als Ganzes. Denn um unsere Zukunftschancen zu verbessern, ist es notwendig, die Potenziale in Wirtschaft und Wissenschaft soweit möglich zusammen zu bringen und zu bündeln“, begründet Dr. Joachim Grollmann, Geschäftsführer der WFG Herne die Teilnahme Hernes.
In der Metropole Ruhr bilden die Städte Bochum, Dortmund, Hagen, Herne und der Kreis Ennepe-Ruhr traditionell einen starken Produktionsstandort. Eine ganze Reihe von Unternehmen – darunter auch zahlreiche Herner Firmen – stehen mit ihren Produkten für „Hightech - Made in Germany“. Ob Globalplayer oder Spezialanbieter – mit ihren rund 2.000 Unternehmen und 130.000 hoch qualifizierten Beschäftigten im Produktions-/ Dienstleistungsverbund ist die Region Ruhr damit bereits heute bundesweit gut aufgestellt.
Obwohl die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Verflechtungen der Region seit jeher sehr eng sind, fehlen bisher jedoch gemeinsame Entwicklungskonzepte, die diese regionalen Kompetenzen und Chancen gezielt stärken. Die neue Netzwerkinitiative verbindet dabei gezielt die Potenziale der Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen miteinander, um Innovationen anzustoßen, neue Märkte zu erschließen, Ressourcen zu schonen, Fördermittel zu akquirieren und Kooperationsprojekte zu fördern. Unterstützt wird das Netzwerk dabei u.a. durch das Wirtschaftsministerium des Landes NRW. Dieses stellt der Region Ruhr mit dem in dieser Woche erteilten Bewilligungsbescheid Fördermittel in Höhe von knapp € 30.000 für die Entwicklung eines regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) zur Verfügung. Darüber hinaus wurde für die Umsetzung der im REK definierten Handlungsfelder und Projekte bereits eine weitere finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt.
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